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Anhebung der Wertgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) auf EUR 800,00 in 2018

Am 5. Juli 2017 ist das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen in Kraft getreten, das unter anderem Regelungen zur Anhebung der steuerbilanziellen Wertgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter vorsieht.

Die bisherige Wertgrenze für die Sofortabschreibung von abnutzbaren Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens (geringwertige Wirtschaftsgüter) von EUR 410,00 (Netto) wurde mit der Gesetzeseinführung auf EUR 800,00 (Netto) angehoben.

Die Neuregelung der Wertgrenze gilt für abnutzbare Wirtschaftsgüter, die nach dem 31. Dezember 2017 angeschafft, hergestellt oder in das Betriebsvermögen eingelegt werden.

In der Vergangenheit konnten die steuerbilanziellen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG für geringwertigen Wirtschaftsgüter auch für die Handelsbilanz übernommen werden, sofern die geringwertigen Wirtschaftsgüter bzw. Vermögensgegenstände insgesamt von untergeordneter Bedeutung sind. Es ist davon auszugehen, dass sich an dieser Auffassung für die Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2017 beginnen, keine Änderungen ergeben werden.

Ansprechpartner:

Ralf Kuhlmann Steuerberater
Telefon: +49-211-17257-0
r.kuhlmann@egsz.de 

Claas Mangliers Wirtschaftsprüfer
Telefon: +49-211-17257-0
c.mangliers@egsz.de

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